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Sexsucht: Alle wichtigen Infos über die Sucht nach Sex

Sex ist eines der schönsten Dinge auf der Welt, die niemandem vorenthalten werden sollte. Ist dem doch so – zum Beispiel im Falle von Erektionsstörungen -, dann helfen Potenzmittel wie Viagra normalerweise unkompliziert und schnell weiter. Heute möchten wir jedoch einmal aus einer ganz anderen Sichtweise berichten: Nämlich aus der eines Sexsüchtigen.

Sexsucht: Alle wichtigen Infos über die unstillbare Lust auf SexSexsüchtige denken bei jeder Gelegenheit nur an „das Eine„. Sie vernachlässigen dabei die Arbeit, können keine richtige Beziehung führen, da sie immer wieder einen neuen Kick in Form einer neuen Partnerin brauchen, und sind danach von Mal zu Mal unbefriedigter. Es entsteht ein Teufelskreis, aus dem es fast kein Entkommen gibt.

Was Sie sonst noch über Sexsucht wissen müssen, was dabei im Körper passiert und wie Sie sich bei Sexsucht helfen lassen können, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Diagnose: Sexsucht?

Die Diagnose „Sexsucht“ gibt es bisher offiziell in Deutschland gar nicht. Die Medizin kennt aktuell lediglich „suchtartiges, sexuelles Verhalten„. Unserer Meinung nach sollte Sexsucht jedoch tatsächlich als Krankheit klassifiziert werden, da sie den Patienten belastet und zu einem zwanghaften Verhalten führt. Das sind zwei Kriterien, die in der Medizin für eine Klassifizierung als Suchtkrankheit gegeben sein müssen.

Die Folgen sind dabei Isolation, Scham und Selbstverachtung. Ähnlich verhält es sich mit Drogen: Betroffene Personen benötigen immer wieder eine höhere Dosis und machen weiter, obwohl sie wissen, dass ihr Verhalten negative Konsequenzen zur Folge hat. Auf der Strecke bleiben dabei die Arbeit, die Familie, Freunde und natürlich die feste Partnerschaft.

Genaue Zahlen zum Thema Sexsucht gibt es aufgrund der fehlenden Möglichkeit zur Diagnose nicht. Experten rechnen allerdings damit, dass alleine in Deutschland hunderttausende Menschen betroffen sind. Dabei ist Sexsucht hauptsächlich ein männliches Problem – aber auch einige Frauen sollen betroffen sein.

Das passiert bei Sexsüchtigen im Körper

Wenn Sexsüchtige längere Zeit auf Entzug sind, stellt sich bei ihnen eine Art innere Leere ein. Diese Leere kann nur durch Sex ausgefüllt werden – am besten mit einer neuen, „unverbrauchten“ Partnerin. Während und kurz nach dem Sex verschwindet diese innere Leere zwar für kurze Zeit, manifestiert sich allerdings in kürzester Zeit erneut. Der Teufelskreis geht also wieder von vorne los.

Ausgelöst wird der stimmungsaufhellende Effekt während des Sex übrigens durch eine Stoffwechselveränderung, die die innere Leere kurzzeitig verschwinden lässt. Wie bei Drogen üblich, benötigt der betroffene Patient jedoch von Zeit zu Zeit immer höhere Dosen. Später stellt sich trotz Sex gar kein Gefühl der Befriedigung mehr ein.

Sexsucht: Entzugserscheinungen sind möglich

Die Nebenwirkungen von Sexentzug ähneln ebenfalls derer eines Drogenentzugs: Der Patient wird aggressiv, depressiv und/oder nervös. Leider hilft pure Abstinenz bei Sexsucht nicht weiter. Während sich der Körper von Drogen entwöhnen kann, ist dies bei Sex nicht möglich und auch gar nicht beabsichtigt, da es sich hierbei – im Gegensatz zum Drogenkonsum – um einen natürlichen Trieb handelt.

Die einzige Lösung: Eine Psychotherapie bei einem Sexualmediziner oder Psychologen. Ein Patentrezept existiert bei Sexsucht zwar nicht, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass man mithilfe eines Sexualmediziners eine Lösung für sein Problem findet. Oft verstecken sich hinter Sexsucht nämlich bestimmte Ursachen wie zum Beispiel Depressionen, Arbeitslosigkeit oder Ängste. Wenn man diese ursächlichen Probleme erkannt und gelöst hat, verschwindet die Sucht nach Sex meist ganz von alleine.

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