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Darum führen Potenzmittel nicht zur Entstehung von Hautkrebs

Vor gar nicht allzu langer Zeit hat eine gewisse Studie die Männerwelt entsetzt. Sie propagierte, dass Potenzmittel die Entstehung von schwarzem Hautkrebs begünstigen würden. Eine weitere Studie hat kurze Zeit später allerdings gezeigt, dass diese Behauptung gar nicht der Wahrheit entspricht.

Darum führen Potenzmittel nicht zur Entstehung von HautkrebsDie widerlegte Hypothese, die sich zuvor wie ein Lauffeuer in der Medienlandschaft verbreitet hat, besagte, dass die Blockierung des Enzyms, das von den Potenzmitteln gehemmt wird (= Phosphodiesterase-5), die Biochemie des Körpers dahingehend beeinflussen könnte, dass das Risiko für Hautkrebs steige.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen zeigen, dass Potenzmittel wie Viagra, Levitra und Cialis keinen Einfluss auf die Entstehung von Melanomen haben. Wir stellen Ihnen zu diesem Zweck eben jene Studie vor, die gezeigt hat, dass zwischen Potenzmitteln und Melanomen keine Ursache-Wirkung-Beziehung besteht.

So verlief die schwedische Studie

Die Ergebnisse der schwedischen Studie, die unter der Leitung von Stacy Loeb stattgefunden hat, wurden in der renommierten Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht.

Als Datengrundlage diente dabei das schwedische Medizinregister. Insgesamt wurden die Daten von rund 25.000 Patienten ausgewertet. Darunter befanden sich 4.065 Patienten, die in der jüngeren Vergangenheit bereits einmal unter einem Melanom litten. Der Rest, also circa 21.000 weitere Patienten, blieb bisher von Melanomen verschont und fungierte daher als Kontrollgruppe.

Die Ergebnisse: Von den Männern, die bereits unter Hautkrebs gelitten haben, nahmen 11 Prozent Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder Levitra ein. In der Kontrollgruppe waren es lediglich 8 Prozent. Sprich: Wenn Potenzmittel eingenommen wurden, stieg das Risiko, gleichzeitig an einem Melanom zu erkranken, um 21 Prozent.

Diese Argumente sprechen gegen einen Zusammenhang

Die Ergebnisse wirken auf den ersten Blick mehr als eindeutig. Es gibt jedoch drei ausschlaggebende Argumente, die das vermeintlich klare Ergebnis angreifen:

  • Dosis spielt keine Rolle
    Die Dosis spielt bei der Entstehung des Hautkrebses scheinbar keine Rolle. Wenn aber tatsächlich eine Ursache-Wirkung-Beziehung bestünde, wäre davon auszugehen, dass das Risiko bei der vermehrten Einnahme von Potenzmitteln steigen würde.
  • Unterschiedliche Wirkstoffe
    Zwar handelt es sich bei Viagra, Cialis und Levitra allesamt um PDE-5-Hemmer, allerdings basieren diese jeweils auf unterschiedlichen Wirkstoffen. Das Hautkrebsrisiko erhöhte sich allerdings bei allen Potenzmitteln in gleichem Maße, was äußerst unwahrscheinlich wäre, wenn die Wirkstoffe tatsächlich mit der Entstehung von Hautkrebs zu tun hätten.
  • Risiko für Basaliome ebenfalls erhöht
    Wer Potenzmittel einnahm und unter Melanomen litt, der litt gleichzeitig auch unter einem erhöhten Risiko für Basaliome (= Basalzellkarzinome). Diese entwickeln sich im Vergleich zu Melanomen allerdings auf eine völlig andere Art, weshalb nicht davon auszugehen ist, dass Potenzmitteln etwas mit der Entstehung zu tun haben.

Aber wie kann die Statistik dann erklärt werden?

Stacy Loeb ist der Meinung, dass Männer, die vermehrt zu Potenzmitteln greifen, häufig über ein höheres Einkommen und einen höheren Bildungsgrad verfügen. Infolgedessen verreisen sie häufiger an sonnige Orte, um Urlaub zu machen und sich vom Alltagsstress zu erholen. Ausgiebiges Sonnenbaden begünstigt die Entstehung von Hautkrebs allerdings in hohem Maße.

Die Erklärung der Forscherin ist sowohl einfach als auch schlüssig. Aufgrund der zuvor genannten Gegenargumente kann man daher davon ausgehen, dass diese die Situation tatsächlich erklären kann.

Fazit: Potenzmittel erhöhen nicht das Krebsrisiko

Wie Sie sehen können, unterscheiden sich statistische Zusammenhänge und tatsächliche Korrelationen enorm voneinander. Wir sind uns zum jetzigen Zeitpunkt sicher, dass Potenzmittel nichts mit der Entstehung von Melanomen zu tun haben.

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